Elimination von pharmazeutischen und chemischen Wirkstoffen

Durch die gezielte Zerstörung von unerwünschten chemischen Verbindungen stellen wir sehr wirtschaftliche Verfahren zur Wirkstoffelimination in Pharmazie und Chemie dar. Bei diesen Verfahren liefern wir verschiedene Behandlungstiefen. Unsere UV-Anlagen sind in der Lage selektiv ganz bestimmte Zielstoffe zu zerstören und eine Bioverfügbarkeit herzustellen. 

  • Antibiotika, wie z.B. Sulfamid, ...
  • Hormone, wie z.B. Cyproteronacetat, Letrozol, Ethinyestradiol, Levonorgestrel, ...
  • Zytostakika, wie z.B. Capecitabin
  • komplexe Strukturen, wie Pantopranzol, Urapidil, ...

Nach Wunsch kann auch eine weitergehende Oxidation in diesen UV-Anlagen die Organik mitsamt Matrix vollständig mineralisieren.

Veröffentlichung von Anwendungsbeispielen der Abwasserbehandlung der Synthese von API und weiteren Beispielen aus der Oxidation von API.

Link zu unseren Veröffentlichungen

Behandlung von Zytostatika

Zytostatika gehören zu den Wirkstoffem, welche die höchsten Anforderungen an die Elimination stellen. Die Wirkstoffe sind meist hochpotent und dürfen nicht in Kontakt mit dem Bedienpersonal kommen.

Weiterhin ist eine vollstöndiger Zerstörung der Zytostakika durch oxidative Prozess notwendig.

Der große Vorteil der Enviolet UV Oxidation von Zytostatika sind die geringen Betriebskosten. Eine Verbrennung der Wirkstoffe ist im Vergleich um ein vielfaches teurer und gleichzeitig ist die Verbrennung von Wasser kein ökologisch sinnvoller Prozess.

UV-Oxidation von Hormonen

Hormone können mittels UV-Oxidation sehr effizient eliminiert werden. Eine Vielzahl von Enviolet-UV-Anlagen in der pharmazeutischen Industrie wird zur Elimination von hochpotenten Hormonen eingesetzt.

Der Enviolet-Prozess ist sehr robust und effizient. Damit steht dem Anwender eine wenig arbeitsintensive und extrem kostengünstige Entsorgungsmethode zur Verfügung.

Ein besonderer Vorteil des Enviolet-Prozesses ist, dass dieser keinerlei Vorbehandlung benötigt und auch kein kontaminierten Nebenströme anfallen.

Veröffentlichung zur Abbau bei Haupt Pharma.

UV-Oxidation von Antibiotika

Antibiotika sind für die Abwasserbehandlung problematische Verbindungen, da in Ihrer Gegenwart ein Bioabbau nicht oder nur bei geringen Antibiotika-Konzentrationen möglich ist.

Mittels Enviolet-UV-Oxidation wird bei vielen Herstellern von Antibiotika die Entgiftung des Abwassers durchgeführt. Die UV-Oxidation dient dabei meist als Vorbehandlung für die hoch belastete Mutterlauge, die dann später wegen der hohen Salzfracht mit anderen Fabrikabwässern verdünnt in die biologische Nachbehandlung gelangt.

Die UV-Oxidation von Antibiotika sind schöne Beispiele bei der Abwässer mit hohem CSB (50 - 80 g/L) und hohen Salzfrachten (bis 200 g/L) erfolgreich mit der UV-Oxidation entgiftet werden.

Dabei werden neben den Antibiotika auch andere Verbindungen wie Phenole mittels Foto-Oxidation umgesetzt.