RECO - REactorCOntroller

Der RECO ist ein entscheidender Schritt beim Durchbruch der UV-Technologie. Der zur Oxidation wesentliche Anteil im harten UV-C-Strahlungsbereich bricht bei Spannungsschwankungen überproportional ein. Damit ist ein wesentliches Kennzeichen für eine zuverlässige UV-Oxidation eine gleichbleibende UV-Leistung. Dazu hat a.c.k. den RECO® entwickelt und patentiert. Der RECO® vergleicht permanent die tatsächlichen Betriebsbedingungen durch eine kontinuierliche Messung der physikalischen Strahlerumgebung. Diese Daten werden permanent mit einer dem Strahler eindeutig zugeordneten Chip-Karte, die den "Fingerabdruck" des Strahlers trägt verglichen. Werden Abweichungen festgestellt, die außerhalb der Toleranz liegen, so regelt der RECO® den Unterschied nach.

Damit ist sicher gestellt, dass die abgegebene Leistung auch der nominell angegebenen entspricht.

Der RECO gliedert sich in drei Teile:

  • Messtechnik (In Reaktor und Leistungsteil)
  • Rechner mit Display (siehe Abbildung) und Strahler-Chip-Karte
  • Leistungsteil mit Schalteinheit (=Regler)

Der Leitungsunterschied

Im Bild ist das UV-Spektrum von zwei UV-Strahlern im harten UV-Bereich dargestellt.

Blaue Kurve: Enviolet-UV-Strahlers der mittels RECO-Leistungsregelung betrieben wird.

Rote Kurve: konventioneller UV-Strahler, der bei gleicher Netzleistung ohne permanenten Leistungsabgleich mittels RECO betrieben wird.

Es ist deutlich zu erkennen, dass der Leistungsunterschied im gezeigten Beispiel etw 50% weniger UV-Leistung beim konventionellen UV-Strahler ausweist. Unter realen Einsatzbedingungen werden diese Effekte noch von schwankenden Netztspannungen überlagert, wodurch der Leistungsunterschied größer ausfallen kann und im Extremfall bis 90% beträgt. In so einem Fall würde dann 1 einziger Enviolet UV-Reaktor die gleiche chemische Reaktionsleistung erbringen, wie 9 konventionelle UV-Reaktoren gleicher Nennleistung.