UV-Anwendungen

Advanced Oxidation Prozess (AOP)

CSB-Abbau mittels UV-Oxidation bei der Abwasserbehandlung

Die erweiterte UV-Oxidation baut bei der Abwasserbehandlung auch stabilste Verbindungen ab!

Wir realisieren Ihre UV-Anlage zum fotochemischen Abbau von CSB in Abwasser und zur Fotooxidation von TOC bei der Abwasserbehandlung. Sowohl beim TOC-Abbau, als auch beim CSB-Abbau wird die Bioverfügbarkeit des behandelten Abwassers deutlich und effizient erhöht. Bei der Abwasserbehandlung nutzen wir die UV-Oxidation in Kombination mit geeigneten Oxidationsmitteln zum CSB-Abbau und der Elimination von TOC. Das Oxidationsmittel wird durch die Bestrahlung mit energiereichem UV-Licht unter den gewählten Bedingungen zu Radikalen umgesetzt. Die Radikale als reaktive Zwischenstufen reagieren während der Abwasserbehandlung sehr schnell mit dem CSB (organischen Wasserinhaltsstoffen) und sorgen dafür dass der CSB-Abbau deutlich und effizient erfolgt, damit das Abwasser witschaftlich gereinigt wird.

Im Falle von Wasserstoffperoxid als Oxidationsmittel wird dieses durch die Homolyse (Fotolyse durch UV-Bestrahlung) in zwei OH-Radikale aufgespalten:

                                    H2O2    -UV->  2 OH*

OH-Radikale reagieren im wärrigen Milieu sehr schnell unter Wasserstoffabstaktion mit organischen Wasserinhaltsstoffen. Dabei entstehen mineralische Produkte, wie Wasser, Sulfat, usw. (weitere Informationen zum chemischen Prozess).

Die Merkmale der UV-Strahler und insbesondere der UV-Reaktoren müssen auf das Wasser abgestimmt sein, damit die fotochemischen UV-Oxidation nicht in einer Fotopolymerisation endet. Meist muss die Reaktion in einer sehr dünnen Schicht (Diffusionsgrenzschicht) so durchgeführt werden, dass ein CSB-Abbau und TOC-Abbau bei der Abwasserbehandlung resultiert - ist der CSB-Abbau nicht effizient, so besteht das Risiko der radikalischen Polymerisation (Fotopolymerisation), die die Effizies der UV-Oxidation sehr schnell verringert. Die Enviolet- UV-Reaktoren weisen alle Merkmale auf, um die maximale Effizienz für fotochemischer in optisch dichten Medien wie konzentrierten industriellen Abwässern zu erreichen. Unsere Reaktoren behandeln auch Abwässer, die eine optischer Erscheinung haben die Kaffee oder Latte Macchiato ähneln.

Die UV-Oxidation wird so weit fortgesetzt bis der Zielwert des CSB-Abbaus im Abwasser erreicht ist und im Anschluss an die UV-Oxidation nachfolgende Prozessstufen abgefahren werden um die Abwasserbehandlung vollständig und wirtschaftlich abzuschliessen.

Durch die extremen Bedingugen ist die erweiterte UV-Oxidation in der Lage fast jeden Verbindungstyp im Abwasser zu mineralisieren. Dabei gibt es dann unterschiedliche Aufgabenstellungen:
- z.B. Vorbehandlung des Abwassers für eine nachfolgende biologische Abwasserbehandlung
- vollständige Mineralisierung der Wasserinhaltsstoffe
- Abbau von pharmazeutischen Wirkstoffen (API) im Abwasser
- Abbau von störenden organischen Verbindungen im Abwasser, z.B. Komplexbildner (EDTA, DTPA, EDA, ...), Aromaten (Phenole, Toluole, PAK, ...), Pestizide. Fungizide, Herbizide, Tenside, Lösungsvermittler, ..., und auch von Zwischenprodukten aus der chemischen Synthese
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CSB-Abbau in Chargenanlagen

Abbau von persistentem CSB in hohen Konzentrationen

Muss der CSB konzentrierter Abwässer abgesenkt oder gezielt verändert werden empfehlen wir die dafür optimierte Chargen-UV-Anlage. Diese Anwendung findet sich häufig bei sehr belasteten Teilströmen in produzierenden Betrieben der Chemie, Pharmazie, Oberflächentechnik, Elektronik, Luftfahrt- und Textilindustrie. Oft sind die Inhaltsstoffe nicht nur hoch konzentriert, sondern auch toxisch oder nicht Bio-Abbaubar. Das sind dann die optimalen Anwendungen für die erweiterte UV-Oxidation.

UV-Anlagen zum Abbau von CSB in grossen Volumenströmen

Die kontinuierliche UV-Behandlung von grösseren Abwassermengen und insbesondere bei Auftreten hoher Frachten setzt viele Anforderungen an die UV-Anlage zur UV-Oxidation. Dabei stehen neben einem effektiven und zuverlässigem AOP-Prozess vor allem optimale Behandlungskosten und eine maximale Raum-Zeit-Ausbeute der UV-Oxidation im Vordergrund.